Eucharistische Anbetung

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20) Im Mittelpunkt der eucharistischen Anbetung steht das Allerheiligste. In der Eucharistiefeier werden Brot und Wein bleibend und dauerhaft in Leib und Blut Christi gewandelt.

Die gewandelten (konsekrierten) Hostien werden im Tabernakel aufbewahrt. Bei der eucharistischen Anbetung wird dann der Leib Christi zur Anbetung und Verehrung ausgesetzt. Dies geschieht in einem wertvollen Zeigegefäß, der Monstranz. Die Aussetzung des Allerheiligsten steht in einem engen Zusammenhang mit der Eucharistiefeier und bedeutet eine Verlängerung der Erhebung des Leibes Christi bei der Wandlung und eine Fortsetzung des Dankes und des Lobpreises. Gott setzt sich uns Menschen aus. Er macht sich klein, er ist für uns greifbar und sichtbar. Wir dürfen uns ihm ganz anvertrauen. Er schaut uns an. Jeden Einzelnen von uns. Er schaut auf unser Leben, auf alles was uns gelungen ist und auf das was uns belastet.

In der eucharistischen Anbetung dürfen wir ihn loben und preisen für dieses Geschenk seiner besonderen Gegenwart. Wir dürfen ihm danken für alles Gute und Schöne in unserem Leben und wir dürfen ihn in allen unseren Sorgen und Nöten um seine Hilfe bitten. Die höchste Form der Anbetung ist die Stille. Stille bedeutet nicht, nicht sprechen, sondern vielmehr ein Hörender werden. Hörend für die Stimme Gottes. In solcher Stille sollen wir Ruhe und Kraft finden für unser alltägliches Leben. Dazu stärkt und begleitet uns der eucharistische Segen.