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Gedanken von Diakon Edgar Krumpen zu Mk 1,14-22

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Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. 17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 18 Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.20 Sofort rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach. 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. 22 Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.

Es war einmal… ein Mann. Er lebte vor 2000 Jahren, und er hieß Zebedäus. Zebedäus lebte ein einfaches Leben. Er war Fischer, und weil es so viel Arbeit gab, hatte er ein paar Tagelöhner angestellt. Er war verheiratet mit einer Frau namens Salome. Gemeinsam hatten sie 2 Söhne: Johannes und Jakobus. Die beiden halfen ihrem Vater in seinem Betrieb, sie waren also auch Fischer. Und das Leben dieser Fischerfamilie war eintönig und hart. Nur dann, wenn wirklich viel gearbeitet wurde, gab es eine Chance, dass es genügend Fisch gab, den man verkaufen konnte. Eine Alternative zu diesem Beruf gab es nicht, es ging oft genug nur knapp raus. Alle mussten mit anpacken, jeder wurde gebraucht.